EcoConcept informiert

In diesem Bereich stellen wir Ihnen komprimierte Informationen aus den Bereichen Qualitätsmanagement und Umweltmanagement zur Verfügung. Dazu bereiten wir die Sachverhalte auf, kommentieren sie, erläutern die Zusammenhänge und nehmen auch Stellung.

Informieren Sie sich bei uns zu folgenden Themen:

Qualitäts- und Umweltmanagement-Systeme: Für wen und warum?

Die Kunden erwarten von einem Unternehmen, dass es qualitätsfähig ist, das heißt seine Waren oder Dienstleistungen in einer den Erwartungen entsprechenden Qualität regelmäßig anbieten kann. Nur wenn die Qualitätsfähigkeit beständig ist, gelingt es, bereits gewonnene Kunden zu binden und neue Kunden zu gewinnen.

Qualitätsfähig wird ein Unternehmen, wenn es seine Mitarbeiter zu eigenverantwortlichem Handeln führt, seine Verfahren auf die gewünschten Qualitätsziele plant und auf die Vermeidung von Fehlern ausrichtet und wenn es seine Arbeits- und Geschäftsprozesse systematisch lenkt, kurz: Wenn es Qualitätsmanagement betreibt. Dies gilt für jede Art von Unternehmen. Im Lebensmittelsektor gilt es also für Lebensmittelerzeugung, Lebensmittelverarbeitung, Groß- und Einzelhandel, für Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Lebensmittelhandwerk usw. Die Art des Unternehmens und auch seine Größe spielen keine Rolle. Qualitätsmanagement macht im Kleinbetrieb ebenso Sinn wie im Großunternehmen. Allerdings unterscheiden sich die notwendigen Maßnahmen in Abhängigkeit von der Betriebsgröße, so wie es auch Unterschiede z.B. zwischen handwerklicher und industrieller Verarbeitung gibt.

Eine ungenügende Qualitätsfähigkeit wird zunächst an stark schwankenden Produkteigenschaften, an Reklamationen, Nacharbeit, Ausschuss oder auch an Rückrufen, und oft auch im sozialen Gefüge des Unternehmens an Mitarbeiterunzufriedenheit sichtbar. Die Ursachen ungenügender Qualitätsfähigkeit können vielfältig sein und sind oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Qualitätsmanagement sorgt hier mit systematischen Analysen zunächst für Transparenz. Stärken und Schwächen werden erkannt mit dem zusätzlichen Effekt, dass unternehmerische Entscheidungen ein gestärktes Fundament bekommen. Planung und Lenkung der Unternehmensprozesse senken dann den Anteil an Fehlleistungen und führen zu kontinuierlicher Qualität.

Viele Unternehmen, insbesondere solche mit stark gegliederten Abläufen, sehen das Qualitätsmanagement als ein Führungsinstrument zum Zweck der Erreichung ihrer Unternehmensziele. Je größer ein Unternehmen, umso selbstverständlicher wird dieses Instrument genutzt. Oft sind Qualitätsmanagement-Systeme auch eine wichtige Voraussetzung für den Marktzugang, da organisationale Kunden etwa des Lebensmittelgroß- oder -einzelhandels dies erwarten. Kleinere Unternehmen, speziell auch handwerklich arbeitende Lebensmittelhersteller suchen den Einstieg in ein systematisches Qualitätsmanagement häufig dann, wenn konkrete Probleme in der Produktion auftreten und allein mit den Möglichkeiten der Guten Herstellungspraxis nicht mehr gelöst werden können. Zum Zweck der Fehlererkennung ist dann in der Regel zunächst eine Analyse der Herstellungsprozesse und der Betriebsabläufe erforderlich, wobei Sachkunde aus Lebensmitteltechnologie, Lebensmittelchemie, Lebensmittelmikrobiologie, Lebensmittelhygiene usw. genutzt werden muss, um die Prozesse zu optimieren. Erst im Anschluss werden dann die eigentlichen Qualitätsmanagement-Maßnahmen zur Vermeidung zukünftiger Fehler eingeführt. Die Qualitätsmanagement-Strategie der Fehlervermeidung wirkt sich ökonomisch und auch sozial positiv im Unternehmen aus: Vermiedene Fehler verursachen keine Fehlerkosten. Und es erhellt das Arbeitsklima, wenn alle Abläufe im Unternehmen so organisiert sind, dass fehlerfreie Arbeitsergebnisse begünstigt werden. Hier wird deutlich, dass Qualitätsmanagement etwas anderes ist als Qualitätskontrolle: Die Qualitätskontrolle selektiert Fehler aus, erst nachdem sie entstanden sind, also bereits Kosten und – bei hoher Fehlerquote – auch Frustration verursacht haben.

Qualitätsmanagement zielt auf gelenkte Unternehmensabläufe und wirkt ordnend. Doppelspurigkeiten und Blindleistungen werden vermieden. Dies gelingt, wenn alle Mitarbeiter in Bezug auf ihre Zuständigkeit Klarheit haben und angeregt werden, die mit ihrer Aufgabe verbundene Verantwortung zu erkennen und wahrzunehmen. Qualitätsmanagement baut deshalb auf eine Form der Mitarbeiterbeteiligung, die zur Identifikation mit der Aufgabe führt und auch durch die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen vorteilhaft ist. Es eröffnet Entwicklungsmöglichkeiten und ist damit mehr als ein zuverlässiges Instrument zur Erfüllung von Anforderungen.

Im Lebensmittelrecht ist seit 1997 für alle Lebensmittelunternehmer, die Tätigkeiten im Anschluss an die Primärproduktion ausführen, die Verpflichtung zu bestimmten Eigenkontrollen und –maßnahmen verankert. Für diejenigen, die leichtverderbliche Lebensmittel verarbeiten bzw. behandeln gilt entsprechendes schon länger. Die vorgeschriebenen Eigenkontrollen sind auf die Lebensmittelsicherheit und damit auf den Verbraucherschutz abgestellt. Faktisch handelt es sich um eine gesetzliche Verpflichtung zu vorbeugenden, qualitätssichernden Maßnahmen (seit 1997: HACCP) sowie je nach Produkt auch um Qualitätskontrollen, bzw. Überwachungen des Hygienestatus etwa in Form mikrobiologischer Untersuchungen. Die Verantwortung hierfür ist den Lebensmittelunternehmern übertragen. Gegenüber der amtlichen Lebensmittelüberwachung und speziell zur Entlastung im Schadensfall müssen Nachweise zu diesen Eigenkontrollen und –maßnahmen geführt werden. Um hier das unternehmerische Risiko (Produkthaftung) zu beherrschen, empfiehlt es sich, die gesetzlichen Anforderungen in ein Qualitätsmanagementsystem einzubinden. Dabei kann speziell bei kleinen Betrieben die ohnehin vorgeschriebene Umsetzung von HACCP auch gut als Einstieg in die Systematik des Qualitätsmanagements genutzt werden.

Seit Januar 2006 gilt ein neues EU-Hygienerecht, das jetzt auch die Primärproduktion – das sind landwirtschaftliche und gärtnerische Erzeugung, Jagd und Fischerei – mit einschließt. Die für die Primärproduktion geltenden Vorschriften (Verordnung (EG) Nr. 852/2004, Anhang I) entsprechen weitgehend der Guten Fachlichen Praxis und sind inhaltlich nicht neu. Ausdrücklich erwähnt sei, dass HACCP für die Primärproduktion noch nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Die aus den bestehenden Vorschriften im Einzelfall abgeleiteten Maßnahmen müssen allerdings auch hier dokumentiert werden und könnten auch zum Gegenstand der Kontrollen im Rahmen von Cross Compliance werden. Damit gelten jetzt auch für die Primärproduktion Bedingungen, denen zweckmäßigerweise mit der Systematik von Qualitätsmanagement entsprochen wird.

Größere Abnehmer in marktgestaltender Position fordern von ihren Lieferanten häufig die Einhaltung bestimmter Qualitätsstandards. Wer diese Abnehmer beliefern will, muss sich nach dem geforderten Qualitätsstandard zertifizieren lassen, hat dann möglicherweise aber auch allgemein einen Wettbewerbsvorteil. Für die Lebensmittelwirtschaft gängige Standards sind derzeit unter anderem GlobalGAP, IFS, BRC sowie QS. Oft wird nicht deutlich genug herausgestellt, dass diese Standards keine Qualitätsmanagement-Systeme sind, sondern dass sie nur Qualitätsmanagement-Elemente enthalten oder mehr oder weniger weitgehend auf typischen Qualitätsmanagement-Elementen aufbauen. Im Zuge der Zertifizierung nach einem dieser Standards ist also immer ein betriebliches Qualitätsmanagementsystem mit einzuführen. Wenn ein Unternehmen bereits mit einem klassischen Qualitätsmanagement-System (z. B. gemäß der DIN ISO 9001) arbeitet, wird es die zusätzliche Hürde wesentlich leichter nehmen.

Verbraucher und Kunden – mit einiger Berechtigung kann man auch sagen: die Gesellschaft – erwarten, dass Unternehmen auch gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. In Bezug auf den Umweltschutz dienen dem Umweltmanagement-Systeme. Umweltschutz wird dabei in die Unternehmenspolitik integriert und in den betrieblichen Abläufen systematisch umgesetzt. Viele Umweltvorteile lassen sich allein durch eine Verringerung des Verbrauchs von Ressourcen (Energie, Wasser …) erzielen. Dort, wo solche Einsparpotentiale genutzt werden können, bietet systematisches Umweltmanagement wirtschaftliche Anreize.

Lebensmittelherstellung beginnt mit der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Urproduktion und ist dort unmittelbar an die Nutzung natürlicher Ressourcen gebunden. Sie ist also von Beginn an umweltrelevant und wird als solche auch wahrgenommen. Es zeugt von unternehmerischer Verantwortung, wenn – bildlich gesprochen – nicht nur auf das Produkt, sondern auch auf die Spuren geschaut wird, die man bei seiner Herstellung hinterlässt. Mit einem Umweltmanagement-System wird es dem Unternehmen möglich, diesen Blick zu systematisieren und zu schärfen. Es kann seine Maßnahmen zuverlässig auf die gesetzlichen Anforderungen zum Umweltschutz ausrichten, eigenständige Umweltziele erreichen und nicht zuletzt auch seine Umweltverantwortung in der Öffentlichkeit kommunizieren.

Normen, Standards und Verfahren

Hier informieren wir Sie über wichtige Normen, Standards und Verfahren zum Qualitäts- und Umweltmanagement in der Lebensmittel- bzw. Futtermittelwirtschaft.

Die folgenden Übersichten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und die Erwähnung einer Norm, eines Standards oder eines Verfahrens stellt keine Wertung aus der Sicht von EcoConcept dar. Bitte wählen Sie:

Qualitätsmanagement

Hier finden Sie Informationen zu Qualitätsmanagement-Normen, Qualitätsstandards und Qualitätssicherungsverfahren für die Lebensmittel- sowie Futtermittelwirtschaft.

Normen und Standards sind zertifizierungsfähig, das heißt die Erfüllung der Anforderungen kann durch unabhängige Dritte (Zertifizierungsstellen) geprüft und bestätigt werden. Mit dem Zertifikat weist das Unternehmen gegenüber seinen Kunden objektiv nach, dass es die betreffenden Anforderungen erfüllt. Weil die Anforderungen von Endverbrauchern andere sind als von Business-Kunden, wendet ein Unternehmen je nach Kundenkreis unterschiedliche Normen bzw. Standards an:

  • Normen bzw. Standards, die für Endverbraucher relevant sind, beschränken sich oft nur auf eine Produktgruppe oder haben nur regionale Bedeutung. Außerdem enthalten sie in der Regel keine oder nur geringe Anforderungen an das Qualitätsmanagement des zertifizierten Unternehmens. Das Spektrum ist hier sehr breit. In der folgenden Übersicht werden nur Beispiele für diesen Typ von Standards genannt.
  • Normen bzw. Standards, die für Business-Kunden relevant sind, enthalten in der Regel Anforderungen an ein betriebliches Qualitätsmanagement und gelten meist für die gesamte Produktpalette des Unternehmens. Einzelne Anforderungen und Qualitätsmanagement-Elemente finden sich in mehreren Standards wieder. Es gibt universelle Normen aber auch spezifisch auf das jeweilige Geschäftsfeld zugeschnittene Standards. Alle sollen geeignet sein, Qualitätsunsicherheiten abzubauen und Kunden-Lieferanten-Beziehungen zwischen Lebensmittelunternehmen zu vereinfachen.

DIN EN ISO 9001:2008

Diese Norm gilt als international anerkannter Standard für Qualitätsmanagementsysteme in Industrie, Dienstleistungsgewerbe und Handwerk. Sie enthält die Anforderungen für die Gestaltung von Qualitätsmanagement-Systemen, wobei sie nach einem prozessorientierten Unternehmensmodell aufgebaut ist, das von den Kundenerwartungen ausgeht und die Kundenzufriedenheit zum Ziel hat. Unabhängig von Art und Größe des Unternehmens ist diese Norm universell anwendbar. Dies bedeutet unter anderem, dass sie keine produktbezogenen Qualitätskriterien (also z.B. für Lebensmittel) enthält und auch in der neuen Version (9001:2008-12) notwendigerweise wieder einen hohen Grad der Abstraktion aufweist. ISO 9001:2008-Zertifikate richten sich in erster Linie an Business-Kunden, werden aber auch im Endkunden-Marketing genutzt.

Typ:Qualitätsmanagement-Norm
Anwendungsbereich: Universell: Für Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung
bei jeder Art von Produkt oder Leistung
Link:

http://www.beuth.de/ (Bezugsquelle für die Norm)

[Stand 02/09]

EN ISO 22000:2005

Diese neue Norm richtet sich an jede Art von Unternehmen, deren Tätigkeit Einfluss auf die Lebensmittelsicherheit hat. Dies sind Unternehmen aus den Bereichen Urproduktion, Verarbeitung, Handel, Transport und Logistik, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, Dienstleistung (Schädlingsbekämpfung, Reinigung und Desinfektion, …) sowie Hersteller von Bedarfsgegenständen (Anlagenbau, Verpackung, …). Sie regelt hier die Anforderungen an Managementsysteme für die Lebensmittelsicherheit. Die Norm EN ISO 22000 wurde erstmals Ende 2005 veröffentlicht, weshalb die Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung noch gering sind. Man wird aber mit einer hohen Akzeptanz im Lebensmittelsektor rechnen können, weil hier viele einzelne, für die Unternehmen in der Lebensmittelkette relevante Elemente aus anderen normierten Standards zusammengeführt wurden. Besonders hohen Stellenwert haben das Management der für die Lebensmittelsicherheit relevanten Prozesse, HACCP und Vorsorgemaßnahmen im Bereich der betrieblichen Infrastruktur, Instandhaltung und Hygiene (sog. vorausgesetzte Programme). Die Norm regelt analog zur DIN EN ISO 9001:2000 den Aufbau und die Funktion des betrieblichen Managementsystems, ist dabei allerdings ausschließlich auf Lebensmittelsicherheit ausgerichtet. Für Unternehmen der Lebensmittelbranche ist sie damit praxisnäher und einfacher in der Anwendung.

 

Typ:Qualitätsmanagement-Norm mit Fokus auf Lebensmittelsicherheit
Anwendungsbereich: Alle Unternehmen des Lebensmittelsektors, wie Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Dienstleistung
Link:

http://www.beuth.de/ (Bezugsquelle für die Norm)

[Stand 2/06]

IFS

International Featured Standards

Die vom Lebensmittelhandel initiierte Standard-Familie IFS (zunächst wurde nur ein Standard unter der Bezeichnung International Food Standard eingeführt) dient der Beurteilung und Qualifizierung von Eigenmarkenherstellern. Ein Ziel bei der Entwicklung dieser Standards ist es, die nach verschiedenen Kriterien von den beteiligten Wirtschaftskreisen durchgeführten Lieferantenaudits auf einem einheitlichen Niveau abzubilden und damit die Vielfalt der Anforderungen an die jeweiligen Unternehmen in einem System zusammenzuführen.

Die IFS-Familie umfasst derzeit folgende Standards

  • IFS-Food: Für Lebensmittelhersteller bzw. Unternehmen, die lose Lebensmittel verarbeiten oder behandeln
  • IFS-Cash & Carry: Für Großverbraucher- und Großhandelsbetriebe, die mit losen oder verpackten Lebensmitteln handeln. Berücksichtigt auch Verarbeitungsaktivitäten in kleinerem Umfang. 
  • IFS-Logistics: Für Unternehmen und Dienstleister, die Lebensmittel (aber auch Non-Food) logistisch handhaben. Unabhängig von der Transportart, mit und ohne Temperaturführung.
  • IFS-Broker: Für Handelshäuser, die Waren zum Zweck des Weiterverkaufs einkaufen, ohne zwangsläufig mit ihnen direkt in Berührung zu kommen
  • IFS-HPC (Household and Personal Care): Für Fabriken, die lose Haushalts- und Körperpflegeprodukte verarbeiten oder handhaben
Typ:Qualitätsstandards
Anwendungsbereich: Business to Business
Link:

https://www.ifs-certification.com/idex.php/de/

[Stand 05/12]

QS

Qualität und Sicherheit

QS ist ein auf das Endverbrauchermarketing ausgerichteter Standard, der zur Qualitäts-, Prozeß- und Rückverfolgbarkeitssicherung in der Folge der BSE-Krise entwickelt wurde, um das Vertrauen der Verbraucher in die Lebensmittelsicherheit, speziell bei Fleisch, wieder herzustellen. Dementsprechend war er zunächst nur für Fleisch anwendbar, wurde mittlerweile aber auf pflanzliche Erzeugnisse (Obst, Gemüse und Kartoffeln) erweitert. Der QS-Standard ist modular und bezieht sich jeweils auf ein bestimmtes Produkt, dort ist er aber vertikal auf die gesamte Prozesskette gerichtet, greift also über alle Stufen von der Erzeugung (einschließlich Futtermittel) bis zum Einzelhandel. QS ist auf eine möglichst hohe Marktdurchdringung angelegt, weshalb die Anforderungen nur einem Mindeststandard entsprechen können, der im Wesentlichen die gesetzlichen Anforderungen abbildet. Das Einhalten der Anforderungen wird mit einem dreistufigen Kontrollverfahren (Eigenkontrollen, neutrale Kontrolle durch Dritte, Kontrolle der Kontrolle) überwacht. Die Eigenkontrollen muss jedes Unternehmen in eigener Regie durchführen und dokumentieren, wozu ihm standardisierte Vorgabedokumente und Leitfäden zur Verfügung stehen. Ergänzt wird das System durch Untersuchungen von Produktproben der QS-Teilnehmer im Rahmen systematischer Monitoringprogramme (z.Z. für Futtermittel, Schweine-/Geflügelfleisch [Salmonellen] und Obst/Gemüse/Kartoffeln).

 

Typ:Qualitätsstandard
Anwendungsbereich:

Unternehmen der Agrarwirtschaft und nachgelagerter Bereiche. Stufenübergreifend von der Erzeugung bis zum Handel. Modular, z.Z. für Futtermittel, Fleisch (Rind, Schwein, Geflügel), Obst, Gemüse, Drusch- und Hackfrüchte

Link:

https://www.q-s.de

[Stand 01/09]

GLOBALGAP

Global Good Agricultural Practice

GLOBALGAP ist ein Qualitätsstandard für Erzeugnisse aus Landwirtschaft (Pflanzen- und Tierproduktion einschl. Aquakultur) und Gartenbau, der auch Saat- und Pflanzgut sowie Mischfuttermittel mit einschließt. Er ist auf das Business-to-Business-Marketing ausgerichtet, wird also nicht beim Endverbraucher beworben. Mit der Umbenennung von EurepGAP zu GLOBALGAP (September 2007) kommt die jetzt weltweite Verbreitung dieses Standards zum Ausdruck. Initiiert wurde er ursprünglich durch Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels, also durch die Abnehmer der zu zertifizierenden Produkte. Der Standard ist jeweils produktspezifisch und damit im Grundsatz modular. Allerdings wird durch Bündelung von Einzelregelungen nicht nur die Handhabbarkeit erleichtert, sondern auch die Möglichkeit eröffnet, zusätzlich Kriterien zu spezifizieren, die sich auf das Unternehmen anstatt auf das Produkt beziehen. Die einzelnen Standards gelten als Richtlinien für eine gute Agrarpraxis (GAP), GLOBALGAP versteht sich hier als Referenzstandard. Der Standard ist risikoorientiert und auf die Lebensmittelsicherheit ausgerichtet. Bemerkenswert ist, dass auch Kriterien des Arbeitsschutzes und Umweltschutzes, im Falle tierischer Produkte des Tierschutzes sowie außerdem einige soziale Kriterien berücksichtigt sind. Aus den Standards sind Kontrollpunkte und Erfüllungskriterien abgeleitet, die bei der externen Kontrolle maßgebend sind. Für die vorgeschriebenen Eigenkontrollen im Erzeugerbetrieb gibt es Vorgabedokumente in Form von Checklisten.

 

Typ:Qualitätsstandard
Anwendungsbereich:

Urproduktion. Modular, z.B. für Obst und Gemüse, Drusch- und Hackfrüchte, Blumen und Zierpflanzen, Rinder und Schafe, Schweine, Geflügel, Milchvieh sowie Aquakultur

Link:

https://www.globalgap.org/de/

[Stand 02/09]

GMP+

Good Manufacturing/Managing Practice

Modulares System internationaler Qualitätsstandards für Futtermittelunternehmen, ausgerichtet auf das Business-to-Business-Marketing. GMP+ ist in grundlegend überarbeiteter Fassung seit 1/2006 in Kraft. Das System berücksichtigt die neuen gesetzlichen Regelungen zur Futtermittelhygiene (Verordnung (EG) Nr. 183/2005) und sowohl die allgemeinen Anforderungen an QM-Systeme gemäß ISO 9001 als auch die speziellen Anforderungen an Unternehmen der Lebensmittelkette gemäß ISO 22000. Inhaber des GMP+-Systems ist der niederländische Marktverband Tierfutter (Productschap Diervoeder, PDV) mit Sitz in Den Haag. Die GMP+-Standards sind nicht auf einzelne Produkte bezogen (einzelne Futtermittel und deren Komponenten, Vormischungen, Mischfutter, Zusatzstoffe, ...), sondern auf die unterschiedlichen Tätigkeiten und Geschäftsfelder des betreffenden Unternehmens: Alle Aktivitäten eines Unternehmens, für das ein spezifischer GMP+-Standard besteht, müssen mit diesem Standard konform sein. In Übereinstimmung mit der aktuellen EU-Gesetzgebung werden Futtermittel als Vorstufen von Lebensmitteln verstanden und insofern die Futtermittelwirtschaft als Glied der Lebensmittelkette angesehen. Der GMP+-Standard ist folglich auf die Futtermittelsicherheit fokussiert, wobei Maßstäbe gelten, die denen zur Gewährleistung von Lebensmittelsicherheit vergleichbar sind. Die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen ist als Mindestanforderung implizit erwähnt, in vielen Fällen sind hierzu aber noch spezifische Anforderungen definiert. GMP+-zertifizierte Unternehmen müssen ihre Prozesse mit einem Qualitätsmanagementsystem lenken. Die Anforderungen für dieses QM-System sind spezifiziert und orientieren sich an der ISO-9000-Normenreihe. Für das Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von Futtermitteln sind Gefahrenanalysen und –bewertungen gemäß HACCP festgelegt.

 

Typ:Qualitätsstandard mit Elementen eines Qualitätsmanagements
Anwendungsbereich:

Unternehmen des Futtermittelsektors

Link:

https://www.gmpplus.org

[Stand 03/11]

HACCP

Hazard Analysis Critical Control Point

HACCP ist eine Methode zur Gefahrenanalyse und Gefahrenbeherrschung in den Prozessen der Herstellung, Behandlung und beim Inverkehrbringen von Lebensmitteln. Das Verfahren wurde in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts erstmals in den USA bei der Herstellung von Nahrungsmitteln für die Raumfahrt angewendet und in der Folge für die Anforderungen der allgemeinen Lebensmittelwirtschaft stetig weiterentwickelt. Mit der Aufnahme in den Codex Alimentarius erlangte es den Status eines verfahrenstechnischen Standards für Vorkehrungen zur Abwehr von Gefahren für die Lebensmittelsicherheit. Mit der deutschen Lebensmittelhygiene-VO von 1997 wurden alle Lebensmittelunternehmer (außer Urproduzenten) erstmals verpflichtet, Gefahrenanalysen und –bewertungen in Anlehnung an HACCP durchzuführen, seit 2006 ist dies im neuen Hygienerecht (EU-VO 852/2004) dahingehend spezifiziert, dass die im Codex Alimentarius enthaltenen HACCP-Grundsätze anzuwenden sind. Dies sind 7 aufeinander folgende Handlungsanweisungen, mit denen in jedem Prozess der Lebensmittelbehandlung oder -herstellung diejenigen Verfahrensschritte identifiziert werden können, bei denen die Lebensmittelsicherheit möglicherweise beeinträchtigt werden könnte (CCP = Critical Control Point = Kritischer Lenkungspunkt). Für diese Prozessschritte sind geeignete Lenkungsmaßnahmen vorzusehen und festzulegen. Das HACCP-Konzept ist mit Qualitätsmanagement-Systemen vom Typ ISO 9000 kompatibel und insofern das QM-Element der Wahl, um Unternehmensprozesse in Bezug auf Lebensmittelsicherheit zu lenken. Weil HACCP gesetzlich vorgeschrieben ist, kommt es auch in kleineren Lebensmittelbetrieben, und hier oft als einziges QM-Element zur Anwendung. Auch in privatrechtlichen Standards und Normen für Lebens- sowie Futtermittel wird auf das HACCP-Konzept zurückgegriffen, so bei IFS, GMP+ und ISO 22000, was verdeutlicht, welchen Stellenwert diese Methode hat und welches Gewicht ihr aufgrund ihrer Eignung zuzumessen ist.

Typ:Qualitätsmanagement-Verfahren mit Fokus auf die Beherrschung von Gefahren für die Lebensmittelsicherheit
Anwendungsbereich:

Universell, in allen Prozessen. Gesetzlich vorgeschrieben für alle auf die Primärproduktion folgenden Stufen des Herstellens, Behandelns und Inverkehrbringens von Lebensmitteln

Link:

Codex Alimentarius, Document CAC/RCP 1-1969 Rev. 4-2003: General Principles of Food Hygiene.
http://www.fao.org/fao-who-codexalimentarius/codex-texts/codes-of-practice/en/

[Stand 05/12]

Umweltmanagement

Hier finden Sie Informationen über Umweltmanagement-Normen und -Standards, die sowohl in der Lebensmittelwirtschaft als auch in der Futtermittelwirtschaft Anwendung finden.

Die Normen und Standards sind zertifizierungsfähig, das heißt die Erfüllung der Anforderungen kann durch unabhängige Dritte geprüft und bestätigt werden. Bitte wählen Sie:

DIN EN ISO 14001

Diese internationale Norm für Umweltmanagementsysteme hat zum Ziel, den Umweltschutz und die Vermeidung von Umweltbelastungen im Einklang mit sozioökonomischen Erfordernissen zu fördern. Dazu werden Maßnahmen und Module bereitgestellt, die dem für Managementsysteme üblichen Planungs- und Kontrollprozedere mit dem Ziel der kontinuierlichen Verbesserung folgen. Insoweit ist das Instrumentarium analog zur DIN EN ISO 9001 konzipiert, so dass sich ein Umweltmanagementsystem gemäß dieser Norm gut in bestehende Qualitätsmanagement-Systeme gemäß ISO 9001 integrieren lässt. Die Norm enthält keine Vorgaben für reale Umweltleistungen, sondern nur solche für das Managementsystem. Dies ist die Voraussetzung für eine universelle Gültigkeit in jeder Art von Unternehmen.

Typ:Umweltmanagement-Norm
Anwendungsbereich: Universell: Für Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung
bei jeder Art von Produkt oder Leistung
Link:

http://www.beuth.de/ (Bezugsquelle für die Norm)

[Stand 2/06] 

EG-Öko-Audit (EMAS)

Environmental Management and Audit Scheme

Dieser europäische Standard für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung in Unternehmen und Einrichtungen wurde eingeführt mit der EG-Verordnung 1836/93 und danach mehrfach überarbeitet. Derzeit gilt die in der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 dargelegte Form. Die Anwendung der Verordnung (EG) 1221/2009, d.h. die Teilnahme am EG-Öko-Audit ist freiwillig und zielt auf die Förderung von Eigenverantwortung der Unternehmen und Organisationen bei der Bewältigung der Umweltauswirkungen ihrer Tätigkeiten. Teilnehmende Unternehmen haben diese Auswirkungen zu analysieren und sich selbst Vorgaben zu deren Verminderung zu machen sowie die zu deren Erreichung notwendigen Maßnahmen festzulegen. Es muss eine quantifizierbare Verbesserung der Umweltleistungen erreicht werden. Zur Lenkung der umweltbezogenen Aktivitäten ist ein Umweltmanagementsystem gemäß ISO 14001 einzurichten. Die Übereinstimmung der erzielten Umweltleistungen mit der Umweltpolitik des Unternehmens ist im Rahmen unternehmerischer Selbstkontrolle („Umweltbetriebsprüfungen") regelmäßig zu überwachen. Besonders hervorzuheben ist die vorgesehene Kommunikation mit der Öffentlichkeit: In einer jährlich zu aktualisierenden Umwelterklärung sind die Fortschritte in den Umweltleistungen darzulegen. Ein externer Umweltgutachter prüft diese Umwelterklärung. Ist die Prüfung erfolgreich, wird das Unternehmen registriert und ist berechtigt, das EMAS-Zeichen zu nutzen.

Typ:Umweltmanagement-Standard
Anwendungsbereich: Universell: Für Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung
bei jeder Art von Produkt oder Leistung
Link:

http://eur-lex.europa.eu
Suche mit Dokumentennummer: "Verordnung" mit „Jahr" [2009] und „Nummer" [1221]

[Stand 12/09] 

Von der Qualitätskontrolle zu TQM

Wo Anforderungen an die Qualität eines Produktes, eines Erzeugnisses oder einer Leistung bestehen, werden immer auch Wege zur Sicherstellung dieser Anforderungen gesucht. Dafür gibt es verschiedene Strategien, die sowohl in historischem Kontext als auch als Ergebnisse sich fortentwickelnder Qualitätswissenschaften zu sehen sind. Im Folgenden wird hierzu ein Überblick gegeben.

Qualitätskontrolle

Der Beginn industrieller Fertigung war unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass Arbeitsabläufe nach Funktionen gegliedert wurden, was eine Trennung zwischen produzierenden und planenden Tätigkeiten herbeiführte. Im Zuge dieser Entwicklung wurde die Zuständigkeit für die Produktqualität auf Spezialisten übertragen, deren Aufgabe die Qualitätskontrolle war: Die Qualitätsbeauftragten hatten zu prüfen, ob das Produkt die vorbestimmten Eigenschaften aufweist. Zunächst führte man hauptsächlich Endproduktprüfungen durch, erkannte aber bald, dass mit ihnen die Produktionsfehler erst sehr spät bemerkt werden, nämlich nach der Fertigstellung des Produktes, das heißt zu einem Zeitpunkt an dem alle Arbeit und Rohstoffe bereits investiert sind. Mit In-Prozess-Prüfungen kann der Fehler zwar früher bemerkt, nicht aber das grundsätzliche Problem gelöst werden, dass eine Kontrolle immer zu spät, nämlich erst dann wirkt, wenn der Fehler bereits eingetreten ist. Wenn die Qualitätspolitik eines Unternehmens ausschließlich auf Kontrolle ausgerichtet ist, kann dies auch sozial nachteilig wirken, denn in Bezug auf die Qualitätsleistungen werden dann vornehmlich diejenigen Mitarbeiter herausgestellt, die die Fehler verursacht haben.

Qualitätssicherung

Produkte entstehen in der Regel durch die geordnete Abfolge von mehreren Arbeitsschritten, sie sind also das Ergebnis von Arbeitsprozessen. Durch die Anwendung statistischer Methoden wurde bereits um 1920 das Ziel verfolgt, Arbeitsprozesse so zu lenken, dass Fehler erst gar nicht entstehen. Eine solche Fehlervermeidungsstrategie wirkt vorbeugend und dient der Qualitätssicherung.

Qualitätsmanagement

Um 1960 setzte sich die Auffassung durch, dass der Mensch, der die Arbeit ausführt, einen wesentlichen Anteil am Zustandekommen der Produktqualität hat. Um alle Mitarbeiter für Qualitätsfragen zu motivieren, hielt man es für erforderlich, die Trennung zwischen der Herstellung des Produktes und der Verantwortung für dessen Qualität (siehe bei Qualitätskontrolle) mindestens teilweise aufzulösen, denn jeder ist an seinem Arbeitsplatz für fehlerfreies Arbeiten und insofern für das Entstehen einer definierten Qualität mitverantwortlich. Diese Auffassung ist immer noch gültig. Ihre Verwirklichung im Unternehmen ist schon deshalb eine sensibilisierenManagementaufgabe, weil es in den von Menschen bestimmten Abläufen immer gleichzeitig sowohl um den Erhalt des schon Erreichten als auch um die Erweiterung des Horizonts mit Blick auf Verbesserungen geht. Die kontinuierliche Verbesserung, ausgerichtet auf die Bedürfnisse des Kunden, wird zum strategischen Ziel. Qualitätsmanagement ist in doppelter Hinsicht umfassend: Zum einen bezieht es sich auf alle Schritte, die in Zusammenhang mit dem Inverkehrbringen eines Produktes von Bedeutung sind (Produktentwicklung, Rohwarenbeschaffenheit und Lieferanten, Herstellung, Verpackung, Lagerung, Transport, …) und zum anderen richtet es sich auf die bewusste Führung dieser Schritte (Planung, Prozesslenkung, Verbesserung).

Total Quality Management (TQM)

TQM geht von einem erweiterten Qualitätsbegriff aus, der nicht nur die Gebrauchseignung eines Produktes, sondern auch die dauerhafte Kundenzufriedenheit umfasst. Da die Kundenzufriedenheit keineswegs nur von den Produkteigenschaften im engeren Sinne abhängt, sondern auch von der Verfügbarkeit des Angebotes, seiner Präsentation, der Kommunikation des Unternehmens mit dem Kunden, seiner Achtung von gesellschaftlichen Werten und manchem mehr, orientiert sich das gesamte Unternehmen umfassend an den Erwartungen der Kunden mit dem Ziel, sie langfristig an das Unternehmen zu binden. Die Komplexität dieses Ansatzes wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass sich die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden etwa in Abhängigkeit von Lebenssituationen oder auch des gesellschaftlichen Umfeldes verändern und entwickeln können. Zu Total Quality Management gehört deshalb auch die Berücksichtigung der Unternehmensumwelt sowie die Integration aller Unternehmensaktivitäten in ein ganzheitliches Konzept mit konsequenter Ausrichtung auf einen Wertschöpfungsprozess, der als Brücke zwischen „Lieferanten“ und „Kunden“ geformt wird. Dies gelingt nur, wenn die Mitarbeiter initiativ werden und aktiv an der Gestaltung der Unternehmensprozesse mitwirken, und es erfordert eine Unternehmenskultur, bei der die innere Beteiligung aller erwünscht und gefördert wird. Dabei muss man auch mit der Individualität des Einzelnen rechnen und auf Bedingungen hinwirken, unter denen in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Menschen die gemeinsame Unternehmensleistung erbracht wird. Die Leitlinien von TQM weisen also auf der einen Seite eine Hinwendung zum Kunden und auf der anderen eine solche zu den Mitarbeitern auf. Es liegt hier ein Verständnis von Qualität zu Grunde, das über die Produkteigenschaften hinausgeht und auch soziale Belange berührt.

Fördermöglichkeiten

Zum Anschub wirtschaftlicher und technischer Entwicklungen bestehen Fördermöglichkeiten über verschiedene Programme der Länder und des Bundes. Unter bestimmten Voraussetzungen können diese für die Einführung von Qualitätsmanagementsystemen oder Umweltmanagementsystemen, für die Weiterentwicklung bestehender Managementsysteme, für die Umsetzung besonders innovativer (Produktions-)Verfahren sowie für bestimmte Beratungen in Anspruch genommen werden.

Die Programme richten sich in der Regel an kleine und mittlere Unternehmen (KMU´s gem. Definition der EU), sie haben jeweils unterschiedliche Förderschwerpunkte und sind zeitlich befristet. Den Zugang zu den verschiedenen Programmen - und damit eine Übersicht über den aktuellen Stand - bietet die Datenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

In Hessen ansässige Unternehmen können bestimmte förderfähige Beratungsleistungen von EcoConcept über RKW Hessen - Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Wirtschaft e.V. in Anspruch nehmen.

(Stand 5/2018)